Kizzsta.de
Wir raten davon ab, sich hier anzumelden.
Einsatz von Animateuren
Treffen unwahrscheinlich
Kurzbewertung zu Kizzsta.de
Für die Datingwebseite Kizzsta.de konnten wir während unseres Tests einiges an Erfahrung sammeln und kommen insgesamt zu dem Ergebnis, dass sich eine Anmeldung hier nicht lohnt. Durch fiktive Profile und daraus folgenden Fake Chats sollen hier Nutzer dazu gebracht werden, die Webseite intensiv zu nutzen und Geld für Nachrichten auszugeben. Die Strategie der Abzocke können wir in den AGB nachlesen.
Die Betreiber der Seite Webcom Enterprises LTD aus Nikosia in Zypern setzen gezielt sogenannte Controller ein, die mehrere Identitäten besitzen und am Chat teilnehmen sollen. Diese Controller sollen uns lediglich unterhalten. Ein echtes Treffen ist mit keinem dieser Profile möglich. Da sich die Controller-Profile jedoch nicht von realen Profilen unterscheiden, können wir nie wissen, mit wem wir gerade chatten.
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Übersicht
Die Startseite der Datingseite Kizzsta.de gibt uns einige einführende Informationen und einen ersten Einblick in die hier angemeldeten Profile. Die Seite wird hier als „Deutschlands geilste online Community“ beschrieben, bei der wir Personen mit gleichen Interessen kennenlernen können. Zudem gibt es keine versteckten Kosten oder Abos.
Überdies sehen wir bereits einige Profile von registrierten Nutzern. Einerseits ist es uns mögliche Profile von Nutzern zu sehen, die gerade online sind und andererseits können wir auch eine vereinfachte Suche durchführen. Wir können uns die Profile zudem anschauen, jedoch noch nicht mit ihnen chatten. Dafür ist zunächst eine Registrierung nötig. Zuvor schauen wir aber noch in die AGB.
Folgendes steht in den AGB
Das Unternehmen weist darauf hin, dass im Chat durch das Unternehmen beschäftigte Controller/Controllerinnen eingesetzt werden und tätig sind, die unter mehreren Identitäten (m/w) am Chat teilnehmen und insbesondere Dialoge mit anderen Teilnehmern führen. Diese sind nicht ausdrücklich als Controller/Controllerin gekennzeichnet oder wahrnehmbar, sondern über Controller-Scheinaccounts/ -profile im Chat tätig.
Keine Möglichkeit für reale Treffen
In den AGB wird darauf hingewiesen, dass mehrere Profile von Controllern betrieben werden. Diese Controller sollen mit uns chatten und uns unterhalten. Ein reales Treffen mit diesen Controllern ist jedoch nicht vorgesehen. Da wir für das Senden der Nachrichten zudem Geld ausgeben müssen, ist dies nach unserer Erfahrung ein klarer Hinweis auf eine Webseite, die Abzocke betreibt.
Die Registrierung auf der Webseite erfolgt sehr einfach. Wir müssen lediglich grundlegende persönliche Daten eingeben. Daraufhin erhalten wir eine E-Mail mit einem Bestätigungscode. Nachdem wir diesen auf der Webseite eingegeben haben, kommen wir in den Mitgliederbereich.
Mitgliederbereich
Im Mitgliederbereich der Webseite haben wir die Möglichkeit, uns alle Profile anderer Nutzer genauer anzuschauen. Die meisten Bilder sind ebenfalls einsehbar, einige sind jedoch gesperrt und werden erst freigeschaltet, nachdem wir eine Freundschaftsanfrage verschickt haben und diese angenommen wurde. Eine Freundschaftsanfrage kostet jedoch Coins, die mit Echtgeld erworben werden müssen. In der Suche haben wir nur wenige Filtermöglichkeiten. Hier können wir nach Alter, Geschlecht und Bundesland filtern.
Wenn wir anderen Nutzern eine Nachricht schicken wollen, kostet dies ebenfalls Coins. Einige Minuten nach der Anmeldung erhalten wir unsere ersten Nachrichten anderer Nutzer. Aufgrund unserer Erfahrung wird uns schnell klar, dass wir hier von Controllern angeschrieben werden, denn wir haben bisher noch keine weiteren Informationen in unserem Profil ausgefüllt.

Kosten
Damit wir mit anderen Nutzern in Kontakt treten können, müssen wir uns zunächst Coins kaufen. Diese werden mit einer Einmalzahlung in 6 verschiedenen Paketen angeboten. Das günstigste Paket mit 125 Coins kostet dabei 9,99 € und das teuerste Paket mit 4500 Coins kostet bereits 499,99 €. Nach unserer Anmeldung erhalten wir 20 Coins gratis. Eine Nachricht zu verschicken kostet 10 Coins, wir können also 2 Nachrichten gratis verschicken. Für das günstigste Paket erhalten wir etwa 12 Nachrichten, das bedeutet, eine Nachricht kostet knapp weniger als 1 €.
Was jedoch besonders teuer ist, ist das Senden einer Freundschaftsanfrage. Diese ist nötig, um alle Bilder eines Nutzers zu sehen. Diese zu verschicken kostet 50 Coins. Das ist nach unserer Erfahrung einer der höchsten Preise für eine derartige Aktion und zeigt deutlich die Abzocke der Seite.

Kontaktdaten
Webcom Enterprises LTDStasinou, 1 MITSI BUILDING 1
1 floor, Flat/Office 4, Plateia Eleftherias
1060 Nikosia
Zypern
[email protected]
Wie kann man kündigen?
Eine Kündigung können wir in unserem Benutzerprofil vornehmen. Hierfür klicken wir nach der Anmeldung zunächst auf „Home“ und dann auf „Mein Profil“. Anschließend finden wir am Ende der Seite einen Button, der „Account löschen“ heißt. Daraufhin müssen wir die Löschung durch Eingabe unseres Passworts bestätigen. Unsere Daten werden im Anschluss nach 4 Wochen gelöscht. Ob die bereits gekauften Coins zurückerstattet werden, ist jedoch nicht eindeutig und sollte per E-Mail angefragt werden.
Fazit zum Kizzsta.de Testbericht
Wir können die Datingseite Kizzsta.de nach unserem Testbericht nicht empfehlen. Der Chatkontakt findet lediglich mit Controllern statt, die fiktive Profile betreiben und uns dazu bringen wollen, viel Zeit auf der Seite zu verbringen, aber auch Geld für Coins auszugeben. Weiterhin sind die Coins sehr teuer und einfache Funktionen wie das Verschicken einer Freundschaftsanfrage kosten bereits viele Coins. Ein reales Treffen oder neue Bekanntschaften werden wir hier in jedem Fall nicht finden können.
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