Fremdgehen69.info
1Wir raten davon ab, sich hier anzumelden.
Abo-Abzocke
Treffen unwahrscheinlich
Kurzbewertung zu Fremdgehen69.info
Das Online-Dating-Portal Fremdgehen69.info ist eine Abzocke durch einen moderierten Chat. Die Profile der Seite sind ein Fake. Ein Fake Profil zeigt eine fiktive Person, mit der ein Treffen im realen Leben nicht möglich ist. Diese Fake-Profile werden aber nicht als fiktiver Inhalt der Plattform markiert. Außerdem werden die Fake-Profile von Moderatoren betrieben. Moderatoren regen neue User zu einer Unterhaltung an. Für das Senden von Nachrichten fallen Kosten an. Unseren Erfahrungen nach handelt es sich um eine Geldverschwendung. Alle Profile sind fiktiv, es besteht keine Chance auf ein Date.
Die Moderatoren versuchen so viele Nachrichten wie möglich zu generieren. Das Ziel der Moderation ist es, die Umsätze des Seitenbetreibers in die Höhe zu treiben. Die Kunden müssen sowohl für Coins als auch für eine Premium-Mitgliedschaft zahlen. Das Abonnement für eine Premium-Mitgliedschaft verlängert sich automatisch. Dieses Feature dient als eine Abofalle. Der Betreiber der Plattform ist Casual Networks BV, welche ihren Sitz in Venlo, in den Niederlanden hat. Das Unternehmen ist im Internet allgemein bekannt und berüchtigt.
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Übersicht
Fremdgehen69.info macht keinen guten ersten Eindruck. Auf der Startseite sehen wir lediglich das Fenster für die Anmeldung sowie das Bild eines Pärchens. Das Portal ist alles andere als transparent, was unseren Erfahrungen nach kein gutes Zeichen ist. Außerdem haben wir ganz unten auf der Homepage einen Hinweis über den Einsatz von fiktiven Profilen gefunden. Es gibt einen Grund, warum diese wichtige Notiz ganz unten versteckt ist.
Die Anmeldung ist schnell gemacht und kostenlos. Wir geben unser und das gesuchte Geschlecht an. Zudem wählen wir einen Benutzernamen sowie ein Passwort aus und stellen eine gültige E-Mail-Adresse bereit. Den AGB und der Datenschutzerklärung muss zugestimmt werden. Nachfolgend muss die E-Mail-Adresse bestätigt werden. So wird das Profil verifiziert. Die Anmeldung wird abgeschlossen, indem man das Alter und den Wohnort bereitstellt.
Wir haben in den AGB entsprechende Hinweise gefunden
[…] betriebenen Profilen (nachfolgend CUser genannt) . Die CUser sind ausschließlich zur Auslebung von virtuellen und erotischen Fantasien gedacht und es sind keine realen Treffen möglich (siehe Ziffer 5 der Allgemeinen Unterhaltungsrichtlinen). Die kostenpflichtige Kommunikation mit CUsern bietet Liebhabern der verbalen und non-verbalen erotischen Kommunikation vielfältige Möglichkeiten sich zu unterhalten und zu vergnügen. Die CUser werden von Operatoren betrieben […]
Mitgliederbereich
Der Mitgliederbereich von Fremdgehen69.info zeigt viele Profile an. Das Portal bietet scheinbar gute Chancen auf ein Date. Diese Annahme ist aber nicht korrekt. Die Profile der Seite sind ein Fake und werden von Moderatoren betrieben. Unmittelbar nach der Anmeldung erhalten wir viele Nachrichten von anderen Profilen. Die Nachrichten stammen von Moderatoren. Sie machen den ersten Schritt und regen aktiv zu einer Unterhaltung. Dabei geben sie sich weder als eine fiktive Person zu erkennen, noch weisen sie auf die Moderation hin.
Das Ziel der Masche ist es, die Einnahmen des Seitenbetreibers in die Höhe zu treiben. Es fallen nämlich Gebühren für das Senden von Nachrichten an. Unseren Erfahrungen nach besteht keine Chance auf ein Date. Alle Profile sind ein Fake. An dieser Stelle kann auch erwähnt werden, dass die Fake-Profile nicht als solche gekennzeichnet werden. Das ist natürlich ebenfalls ein großes Problem, die Seite ist eine Abzocke.

Kosten
Nach der Anmeldung fallen hohe Kosten für die Nutzung an. Zum einen brauchen die User eine Premium-Mitgliedschaft, um Nachrichten überhaupt senden zu können. Zum anderen werden für das Senden von Nachrichten Coins gebraucht. Die Premium-Mitgliedschaft wird mit drei unterschiedlichen Laufzeiten angeboten. Drei Monate kosten 49,90 Euro pro Monat, sechs Monate kosten 39,90 Euro pro Monat und 12 Monate kosten 29,90 Euro pro Monat. Das Abonnement verlängert sich automatisch. Diese Funktion kann zwar kundenfreundlich sein, dient hier aber als eine Falle. Das Portal ist eine Abzocke durch einen moderierten Chat und eine Abofalle.
Die Coins werden in verschiedenen Paketen zum Kauf angeboten. 80 Coins kosten 9,99 Euro, 200 Coins kosten 24,99 Euro pro Monat und 500 Coins kosten 62,49 Euro. Leider konnten wir nicht in Erfahrung bringen, wie viel das Senden einer Nachricht kostet. Das ergibt sich erst, nachdem man ein Abo ausgeschlossen und Coins gekauft hat.

Kontaktdaten
Casual Networks BVFrans Erensstraat 14 A
5921 VG Venlo
Niederlande
[email protected]
Wie kann man kündigen?
Mitglieder, die keine Premium-Mitgliedschaft abgeschlossen haben, können ihr Profil jederzeit selbst löschen. Die Option für die Löschung des Profils ist im Support-Bereich zu finden. Durch die Löschung wird das Profil unverzüglich samt allen Daten aus der Datenbank entfernt. Premium Kunden müssen aber zuerst ihre Premium-Mitgliedschaft fristgerecht und ordentlich kündigen. Die Löschung des Profils hat keinen Einfluss auf das Abo.
Fazit zum Fremdgehen69.info Testbericht
Fremdgehen69.info ist eine Abzocke. Das Portal nutzt Fake-Profile, die von Moderatoren betrieben werden. Die Moderatoren regen neue Mitglieder aktiv zu einer Unterhaltung an. Dabei weisen sie nicht auf die Moderation hin. Das Ziel der Masche ist es, neue Nutzer zum Abschluss einer Premium-Mitgliedschaft sowie zum Kauf von Coins zu animieren. Um Nachrichten versenden zu können, braucht es grundsätzlich eine Premium-Mitgliedschaft. Die Coins werden dann für das Senden von Nachrichten zusätzlich gebraucht. Das Abo für die Premium-Mitgliedschaft verlängert sich automatisch. Diese Funktion dient als eine Falle.
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Achtung : Chatten Sie auch Mit Frauen oder Männern auf Portalen im Netz für mehr als 1 Euro pro Nachricht?
Alles Fake. Es gibt nicht einen echten Damen oder Herrenkontakt. Ich habe für eine solche Firma gearbeitet und soeben auf Trustpilot diese Bewertung für die Firma Arbeit-zuhause.com abgegeben:
Als ehemalige/r Moderator/in im Auftrag der Entertalk pro Limited (u.a. für fremdgehen69.de) möchte ich die Kunden über die Hintergründe dieses Portals aufklären:
Keine echten Frauen: Hinter den Profilen, die Sie anschreiben, sitzen keine privaten Frauen, sondern bezahlte Moderatoren. Ein reales Treffen ist systemseitig ausgeschlossen und von der Firma nicht vorgesehen.
Die 1,09 €-Masche: Kunden zahlen oft über 1 € pro Nachricht. Das Ziel der Moderatoren ist es ausschließlich, Sie durch gezieltes „Hinstrecken“ des Gesprächs so lange wie möglich im Chat zu halten, damit Sie immer neue Coins kaufen.
Datensammlung durch „Pogs“: Das System nutzt sogenannte „Pogs“ (Profile of Guests), um detaillierte Daten über Ihre Vorlieben, Bedürfnisse und Schwachstellen zu sammeln. Diese Informationen werden genutzt, um Ihnen immer passgenauere Fake-Profile vorzustellen, die Sie emotional binden und zum Bezahlen animieren sollen.
Vorgegaukelte Treffen: Versprechen über Dates oder private Nummern sind reine Taktik, um die Zahlungsbereitschaft aufrechtzuerhalten. In der Realität werden diese Treffen kurz vorher immer wieder durch Ausreden (Krankheit, Arbeit etc.) abgesagt, damit der kostenpflichtige Chat weitergeht.
Ich kann jedem Nutzer nur raten: Investieren Sie kein Geld in dieses System. Es ist darauf ausgelegt, Ihre Sehnsucht nach echten Kontakten finanziell auszunutzen.
„Ich möchte vorab klarstellen: Mir ist bewusst, dass ich im Rahmen meiner Tätigkeit eine Verschwiegenheitserklärung (NDA) unterzeichnet habe. Ich fühle mich jedoch aus zwei entscheidenden Gründen rechtlich und moralisch nicht mehr an diese gebunden:
Rechtliche Unwirksamkeit: Eine Schweigepflicht kann in Deutschland niemals dazu führen, dass Straftaten verschwiegen werden müssen. Da ich massive Hinweise auf systematischen Betrug bei Abrechnungen sowie die vorsätzliche Täuschung von Kunden dokumentiert habe, verliert diese Vereinbarung ihre rechtliche Grundlage. Straftaten sind kein schützenswertes Geschäftsgeheimnis (§ 134 BGB).
Moralische Verantwortung: Die systematische Täuschung von tausenden Kunden, denen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (Fake-Identitäten und vorgetäuschte Treffensabsichten) hohe Geldbeträge entzogen werden, lässt ein Schweigen nicht mehr zu. Mein Gewissen und der Schutz künftiger Opfer wiegen schwerer als eine vertragliche Klausel, die nur dazu dient, diese Missstände im Verborgenen zu halten.
Durch das Hinweisgeberschutzgesetz bin ich zudem rechtlich geschützt, wenn ich Verstöße gegen Gesetze an die Öffentlichkeit bringe, sofern eine interne Klärung aufgrund der Schwere der Vorwürfe unzumutbar ist. Ich habe daher bereits offizielle Strafanzeige erstattet.“